Afghanischer Kriegsverbrecher Mohammad Qasim Fahim zu Gast in Deutschland

Mohammad Fahim (Foto: paymandaily)

Daheim in Afghanistan begeht Herr Fahim – Beruf Kriegsfürst und Drogenhändler – Kriegsverbrechen und in Deutschland lässt er sich unbehelligt in einem Berliner Krankenhaus behandeln. 2009 berief ihn Afghanistans Präsident, Hamid Karzai, zum Vizepräsident in die Regierung.

Fahim gehört in die erste Reihe afghanischer Warlords, die für Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor ein internationales Gericht gestellt werden müssten. Doch dank der internationalen Afghanistanpolitik sind die berüchtigten Warlords nicht gesuchte Kriegsverbrecher, sondern anerkannte Bündnispartner im Kampf gegen die Taliban und für ein demokratisches Afghanistan. Ein Paradoxon, das man wohl nur als Politiker versteht.
Die Warlords nutzen ihre Macht wiederum, um das Erstarken einer Zivilgesellschaft zu verhindern und so ihre eigene Macht zu sichern. So hat sich die Menschenrechtssituation in Afghanistan in den letzten zwei Jahren in fast allen Bereichen massiv verschlechtert. Menschenrechtler werden verfolgt, die Zivilbevölkerung unterdrückt. Deshalb stellt sich die Frage: „Afghanistan Warlords – Schlimmer als die Taliban?

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