„Warlords im Visier“. Wofür kämpfen und sterben deutsche Soldaten am Hindukusch?

Am Donnerstag, 3. Juni 2010, 19 Uhr, wird die Regionalgruppe Hamburg der GfbV gemeinsam mit dem Hamburger Bezirk von Amnesty International im Hamburger Sprechwerk eine Veranstaltung über Menschenrechtsverletzungen auf dem Gebiet des Regionalkommandos Nord durchführen:

Unheilvolle Allianzen von Warlords, Aufständischen und ausländischen Militärs sind seit langem Bestandteil des Afghanistan-Konfliktes:
Marc Thörner
(freier Journalist und Autor des Buches „Afghanistan-Code“, Edition Nautilus 2010)
& Tillmann Schmalzried (GfbV-Afghanistan-Referent)
berichten von schweren Menschenrechtsverletzungen an Minderheiten in Nordafghanistan. Sie laden die Gäste ein, mit ihnen auf der Grundlage eines Rechercheprojektes und der Berichte afghanischer Kollegen über notwendige Korrekturen des Internationalen Einsatzes zu diskutieren.

Die Veranstalter und die Referenten würden sich freuen, wenn möglichst viele Gäste kommen.

Tillmann Schmalzried, Afghanistan-Referent der GfbV

Advertisements

Afghanistans Warlords – schlimmer als die Taliban?

Einer von ihnen wurde weltweit betrauert:


Ahmad Shah Massoud, Symbolfigur des erfolgreichen afghanischen Widerstands gegen die Supermacht Sowjetunion, Verteidiger Kabuls zuerst gegen Gulbuddin Hekmatyar, dann gegen die Taliban, wurde am 9.9.2001 Opfer eines von al-Qaeda im Auftrag der Taliban durchgeführten Selbstmordattentats. Vielleicht hätte er ja tatsächlich Afghanistan und den Afghanen helfen können, die Schatten der Warlord-Vergangenheit zu bannen.
Weiterlesen