Die schwierige Flucht aus Nordkorea

von Rebecca Zenke

Mitte November 2013 wurden in der chinesischen Stadt Kunming 13 Nordkoreaner festgenommen, die versucht hatten, dem totalitären System ihres Heimatlandes zu entkommen. Bis heute ist unklar, was mit diesen Flüchtlingen geschehen ist. Internationalen Medienberichten zufolge wurden sie aber bereits kurz nach ihrer Festnahme nach Dandong, eine chinesische Stadt nahe der nordkoreanischen Grenze, Gebracht. Trotz internationaler Forderungen, nordkoreanische Flüchtlinge nicht weiter abzuschieben, ist es sehr wahrscheinlich, dass genau dies mit den Flüchtlingen aus Kunming bereits geschehen ist. Für diese Menschen bedeutet die Abschiebung in ihre Heimat in der Regel schreckliche Strafen: Meistens Folter und die Internierung in eines der vielen Arbeitslager Nordkoreas oder sogar, im Falle einer wiederholten Flucht, die Todesstrafe.

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