„Stille Nacht“ im Flüchtlingslager

Foto: © Sandy Naake für GfbV

Bei Pastor Hagop Shahinians Gottesdiensten wird Vielfalt gelebt. Syrer und Pakistaner, Araber und Kurden, Christen und Muslime treffen sich hier. Doch ungeachtet dieser Unterschiede verbindet sie das, wonach sie in Deutschland suchen.

Weiterlesen

Advertisements

Fragile Women Rights in Afghanistan – two steps forward, one step back? A story about the emancipation of women in Afghanistan

by Lisa Marie Quelle

„It [independence] belongs to all of us and that is why we celebrate it.

Do you think, however, that our nation from the outset needs only men to serve it? Women should also take their part as women did in the early years of our nation and Islam. From their examples we must learn that we must all contribute toward the development of our nation and this cannot be done without being equipped with knowledge. So we should all attempt to acuire as much knowledge as possible, in order that we may render our services to sociery in the manner of the women of early Islam.“ – Soraya, wife of Amanullah, on the 7th anniversary of the independence of Afghanistan, 1926

Weiterlesen

Afghanistan – Diskussionsabend in Hamburg

Raus aus Afghanistan ? Und was passiert dann mit den Afghanen…??

Das Thema Afghanistan wird beherrscht vom Aufzählen der Attentate und der daran anschließenden Frage: Wann ziehen die deutschen Truppen ab? In einer Gesprächsrunde wollen wir die Frage diskutieren, was eigentlich nach einem eventuellen Abzug der ISAF-Truppen aus Afghanistan mit den Hauptbetroffenen – nämlich den Afghanen – passiert.

Können wir es verantworten, dass die Zivilbevölkerung unter vermehrten Gewalttaten leiden wird? Gibt es überhaupt eine Chance, dass der Vielvölkerstaat Afghanistan sich ohne äußere Einmischung friedlich entwickeln kann?

Diskussionsveranstaltung

2. September 2011, Beginn 20.00 Uhr

Kulturladen St. Georg,  Alexanderstr. 16, 22099 Hamburg

Diesen und anderen Fragen wollen wir uns mit unseren Gästen widmen: Weiterlesen

Kriegsverbrecher „Abdul Rab Rasul Sayyaf“ droht Oberster Richter zu werden

Abdul Rab Rasul Sayyaf ist in Afghanistan bekannt als Parteigänger des politischen Islam und als Kriegsverbrecher, der als erster ethnische Säuberungen großen Stils in den innerafghanischen Konflikt einführte. Nun spricht alles dafür, dass er mittels eines innenpolitischen Deals Afghanistans Oberster Richter wird …

Weiterlesen

Tariqs Auftrag – ein sehenswertes Theaterstück des Boat People Projekts

Flüchtlinge aus Afghanistan haben einen langen und gefährlichen Weg hinter sich gebracht, wenn sie Europa erreichen. Tausende hausen unter erbärmlichen Bedingungen im Hafen von Patras, in der Hoffnung an Bord einer Fähre illegal Italien zu erreichen. Tariq ist einer von ihnen.

Weiterlesen

Linda Polman: Die Mitleidsindustrie (Buchbesprechung)

Der Campus-Verlag hat eine Passage aus der Einleitung genommen und sie auf den Buchrücken übertragen, um die potentiellen Leser auf das vorzubereiten, was sie in dem Buch erwartet:

„Nehmen wir einmal an, es ist 1943. Sie sind Mitarbeiter einer internationalen Hilfsorganisation. Das Telefon klingelt. Es sind die Nazis. Sie dürfen Hilfsgüter in ein Konzentrationslager bringen, aber die Lagerverwaltung darf bestimmen, wie viel davon ans eigene Personal und wie viel an die Gefangenen geht.

Was tun Sie?

Es ist ein jahrhundertealtes Dilemma. Humanitäre Helfer in Kriegs- und Katastrophengebieten möchten menschliches Leid lindern: unparteiisch und neutral, ungeachtet der Person oder der Umstände vor Ort. Doch kann Nothilfe in einem Kriegsgebiet überhaupt neutral sein oder verlängert sie automatisch den Konflikt und damit die Gewalt?“ Weiterlesen

Afghanischer Kriegsverbrecher Mohammad Qasim Fahim zu Gast in Deutschland

Mohammad Fahim (Foto: paymandaily)

Daheim in Afghanistan begeht Herr Fahim – Beruf Kriegsfürst und Drogenhändler – Kriegsverbrechen und in Deutschland lässt er sich unbehelligt in einem Berliner Krankenhaus behandeln. 2009 berief ihn Afghanistans Präsident, Hamid Karzai, zum Vizepräsident in die Regierung.

Fahim gehört in die erste Reihe afghanischer Warlords, die für Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor ein internationales Gericht gestellt werden müssten. Doch dank der internationalen Afghanistanpolitik sind die berüchtigten Warlords nicht gesuchte Kriegsverbrecher, sondern anerkannte Bündnispartner im Kampf gegen die Taliban und für ein demokratisches Afghanistan. Ein Paradoxon, das man wohl nur als Politiker versteht.
Die Warlords nutzen ihre Macht wiederum, um das Erstarken einer Zivilgesellschaft zu verhindern und so ihre eigene Macht zu sichern. So hat sich die Menschenrechtssituation in Afghanistan in den letzten zwei Jahren in fast allen Bereichen massiv verschlechtert. Menschenrechtler werden verfolgt, die Zivilbevölkerung unterdrückt. Deshalb stellt sich die Frage: „Afghanistan Warlords – Schlimmer als die Taliban?

Weiterlesen

Podiumsdiskussion zu Afghanistan in Münster

Heute abend findet in Münster eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wann dürfen Deutsche töten?“ zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr statt. Die Diskutanten: Prof. Reinhard Meyers, Professor für Internationale Beziehungen an der Uni Münster, Winfried Nachtwei, langjähriger Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90 / Die Grünen, Hauptmann Thorsten Klöss, Jugendoffizier Westfalen Lippe, sowie GfbV-Afghanistanreferent Tillmann Schmalzried.

Die Moderation wird vom Radio Campus und dem Debatierclub der Uni Münster übernommen.

Wann? 21.6.2010 um 20 Uhr
Wo? J 119 (Johannisstr. 1-4)

Usbekische Flüchtlinge in Kirgisien – vielfältigen Gefahren ausgesetzt

Usbekische Flüchtlinge innerhalb Kirgisiens und an der usbekischen Grenze sind durch Tage der Gewalt traumatisiert. Die Gefahren sind nicht gebannt. Besonders schwierig ist es für diejenigen Usbeken, die aufgrund von Verfolgung in Usbekistan nach Kirgisien geflüchtet waren. Wo sollen sie jetzt hin? Sie fühlen sich weder in Usbekistan noch in Kirgisien sicher.

Dann liegen Berichte darüber vor, dass Usbeken, die flüchten wollen, Tausende Dollar zahlen müssen, um zur Grenze gebracht zu werden. Sind sie einmal dort, könnten sie leichte Beute von Anwerbern für Terroraktionen in Afghanistan werden, fürchtet die GfbV. Weiterlesen

„Warlords im Visier“. Wofür kämpfen und sterben deutsche Soldaten am Hindukusch?

Am Donnerstag, 3. Juni 2010, 19 Uhr, wird die Regionalgruppe Hamburg der GfbV gemeinsam mit dem Hamburger Bezirk von Amnesty International im Hamburger Sprechwerk eine Veranstaltung über Menschenrechtsverletzungen auf dem Gebiet des Regionalkommandos Nord durchführen:

Unheilvolle Allianzen von Warlords, Aufständischen und ausländischen Militärs sind seit langem Bestandteil des Afghanistan-Konfliktes:
Marc Thörner
(freier Journalist und Autor des Buches „Afghanistan-Code“, Edition Nautilus 2010)
& Tillmann Schmalzried (GfbV-Afghanistan-Referent)
berichten von schweren Menschenrechtsverletzungen an Minderheiten in Nordafghanistan. Sie laden die Gäste ein, mit ihnen auf der Grundlage eines Rechercheprojektes und der Berichte afghanischer Kollegen über notwendige Korrekturen des Internationalen Einsatzes zu diskutieren.

Die Veranstalter und die Referenten würden sich freuen, wenn möglichst viele Gäste kommen.

Tillmann Schmalzried, Afghanistan-Referent der GfbV