Was ist eigentlich gerade in Weißrussland los?

In Weißrussland regt sich Protest. Tausende verzweifelte Menschen gehen auf die Straßen, mehr als 150 sind bereits verhaftete wurden.

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In Weißrussland regt sich Protest. Tausende verzweifelte Menschen gehen auf die Straßen, mehr als 150 sind bereits verhaftete worden. Der Auslöser der Proteste ist längst einem generellen Luftmachen über die desaströse Lage gewichen. Wie es ausgeht, ist bisher ungewiss. Unsere GUS-Referentin kommentiert.

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Russland beendet Zusammenarbeit mit Internationalem Strafgerichtshof: Ändert sich was?

Wie ist Putins Entscheidung einzuschätzen?

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Am 16. November gab der russische Präsident Wladimir Putin bekannt, sein Land werde das Römische Statut des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) nicht nur nicht ratifizieren, sondern seine Unterschrift unter dem Gründungsstatut zurückziehen. Damit beendet Russland de facto die Zusammenarbeit mit dem IStGH. Wie ist Putins Entscheidung einzuschätzen?

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#‎янебоюсьсказать: Ein #Aufschrei geht durchs russischsprachige Internet

Frauen aus allen Ländern der ehemaligen Sowjetunion schreiben in den Sozialen Medien über Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt.

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Tabus werden gebrochen, die Gesellschaften herausgefordert: Frauen aus allen Ländern der ehemaligen Sowjetunion schreiben in den Sozialen Medien über Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt. Das Ausmaß ist entsetzlich groß. Durch die Veröffentlichungen entsteht erstmals ein Raum des Verständnisses und der Unterstützung der Frauen untereinander.

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Russland hat ein Rassismusproblem

Gewalt gegen Menschen mit schwarzer Hautfarbe und „nicht-slawischem“ Aussehen

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Der Artikel erschien zuerst in der Ausgabe „Wir sind schwarz, na und?“ (6/2012) der Zeitschrift „bedrohte Völker – pogrom“. Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir ihn nochmal auf unserem Blog.

Die EM 2016 in Frankreich hatte gerade begonnen, als Ausschreitungen zwischen russischen und englischen Hooligans die Schlagzeilen füllten. Trotz Verwarnung der Uefa gab es in Russland kaum Kritik am Verhalten der Fans. Im Gegenteil:  „Tolle Kerle, habt richtig Courage gezeigt!“, schrieb beispielsweise ein Kommentator. Die Ausbrüche von Gewalt aber auch die Reaktionen darauf zeigen den gefährlichen Nationalismus, der sich in Russland entwickelt hat.

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„Kadyrow ist Putins Achillesferse“ – Ein Abend mit Ilja Jaschin

Auch einem Jahr nach dem Mord am russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow führen seine Freunde und Wegbegleiter seine Arbeit weiter. Einer von ihnen ist Ilja Jaschin

Foto: Anton Nossik via Wikimedia Commons

Vor einem Jahr, im Februar 2015, wurde der bekannte russische Oppositionspolitiker Boris Nemzow auf offener Straße in Moskau erschossen. Doch seine Freunde und Wegbegleiter führen seine Arbeit bis heute weiter. Einer von ihnen ist Ilja Jaschin, der gestern Abend seinen neuesten Bericht über Tschetschenien und die Auswirkungen auf Russland in Berlin vorgestellt hat. Unsere GUS-Referentin war dabei.

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Wer für Syrien ist, muss gegen Putin sein

Aleppo scheint das gleiche Schicksal wie das tschetschenische Grosny zu ereilen.

Syrische Flüchtlinge, die in Istanbul leben, demonstrieren vor der Botschaft Syriens für Frieden und gegen das Assad-Regime. Foto: sadikgulec/istock

Seit Tagen fliegt die russische Luftwaffe Angriffe auf Aleppo. Die Bundeskanzlerin zeigte sich am Montag entsetzt über das neue Ausmaß an Leid in Syrien. GfbV-Referentin für die GUS sieht dabei erschreckende Parallelen zu Tschetschenien, in dem Aleppo ein neues Grosny werden könnte.

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“Eine Schande für Russland“: Tschetschenischer Regierungschef Kadyrow von Putins Gnaden

In Tschetschenien kann ein Instagram-Post zur Lebensgefahr für Aktivisten und Oppositionelle werden.

Foto: Instagram-Account von Magomed Daudov

Der Online-Dienst Instagram ist gewöhnlich ein Ort, in dem Katzenfotos geteilt werden oder neue Selfie-Trends entstehen. Nicht so jedoch in Tschetschenien, wo der Regierungschef Kadyrow martialische Drohungen gegen Aktivisten und Oppositionelle über Instagram verbreitet.

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Russland, Syrien und der vermeintliche Kampf gegen den „Islamischen Staat“

Welche Reaktionen lösen die Bombenangriffe Russlands in Syrien unter den russischen Muslimen aus?

Foto: S Nazari via Flickr

Nicht mal einen Monat ist es her, dass Russland sich dem „Kampf gegen den ‚Islamischen Staat‘“ angeschlossen und mit Bombenangriffen auf Syrien begonnen hat. Der Militäreinsatz spaltet die russischen Muslime und wirft Fragen zum Umgang mit IS-Sympathisanten im eigenen Land auf. Das könnte Folgen für Wladimir Putin haben.

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Solidarität und chaotische Verhältnisse – Russland und die ukrainischen Flüchtlinge

Viele Bewohner der Ostukraine flüchteten vor den Kämpfen nach Russland. Dort wird ihr Leben durch Korruption und überlastete Behörden erschwert. Nun bröckelt auch die anfängliche Solidarität in der russischen Zivilgesellschaft mit den Flüchtlingen.

Foto: Sasha Maksymenko

Krieg ist immer am schlimmsten für die Zivilbevölkerung. Der militärische Konflikt im Osten der Ukraine ist dabei keine Ausnahme. Viele Anwohner flüchteten vor den Kämpfen nach Russland, doch dort fanden sie eine Bürokratie, deren Mühlen langsam mahlt, die durchdrungen ist von Korruption und deren Mitarbeiter überlastet sind. Nun bröckelt auch die anfängliche Solidarität in der russischen Zivilgesellschaft mit den Flüchtlingen.

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70 Jahre Kriegsende und das sowjetische Erbe: Aus dem Sieger Russland wird der Besiegte

Am 9. Mai jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 70. Mal. Während die ganze Welt den Opfern des Krieges gedenkt, stilisiert sich Russland zum alleinigen Sieger. Und beschwört dabei die Geister der Vergangenheit.

Illustration: Flickr/masha krasnova-shabaeva

Am 9. Mai jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 70. Mal. Während die ganze Welt den Opfern des Krieges gedenkt, stilisiert sich Russland zum alleinigen Sieger. Und beschwört dabei die Geister der Vergangenheit. Ein Kommentar von Alissa Rentowitsch.

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