Chile: Wenn die „Sprache der Erde“ verschwindet

In Chile kämpfen die indigenen Mapuche für den Erhalt ihrer Sprache Mapuzungun.

Werbeanzeigen

Foto: emesilva via iStock

Täglich benutzen wir sie, ohne uns dessen meist bewusst zu sein: unsere Muttersprache. Wir streiten und vertragen uns mit ihrer Hilfe, wir machen Witze und teilen uns unserer Umgebung mit. Doch nicht jeder Mensch auf der Welt hat das Glück, seine Muttersprache so selbstverständlich zu benutzen. So auch die indigenen Mapuche in Chile und Argentinien, die um den Erhalt ihrer Sprache kämpfen.

Weiterlesen „Chile: Wenn die „Sprache der Erde“ verschwindet“

Friedensvertrag in Kolumbien: Neuanfang für indigene Gemeinschaften?

Besonders indigene Gemeinschaften hatten sich den Frieden gewünscht

Foto: pixabay.com

6,4 Millionen Kolumbianer haben Anfang Oktober 2016 gegen den Friedensvertrag zwischen der Regierung und der Farc gestimmt. 6,3 Millionen dafür. Das Land verfiel in eine Schockstarre. Wie sollte es jetzt weitergehen? Besonders indigene Gemeinschaften hatten sich den Frieden gewünscht, da der Konflikt vor allem in ihren Gebieten ausgetragen wurde. Noch bleibt ihnen ein letztes bisschen Hoffnung.

Weiterlesen „Friedensvertrag in Kolumbien: Neuanfang für indigene Gemeinschaften?“

Peru: Aufschwung mit zwei Gesichtern

Was wird die peruanische Regierung alles für ihren Zukunftstraum opfern?

Foto: pixabay.com

Wirtschaftsaufschwung für die kommende Generation – das ist das Ziel der peruanischen Regierung. Mithilfe von Investoren möchte der Staat 17 Megaprojekte bis zum Jahr 2021 finanzieren. Der Ausbau von Straßen, Minen und Wasserkraftwerken soll die Wirtschaft ankurbeln. Dabei werden allerdings meist indigene Gebiete und deren Schutz nicht berücksichtigt.

Weiterlesen „Peru: Aufschwung mit zwei Gesichtern“

Brasilien: Eine Stimme der Vernunft im politischen Chaos

Ashaninka wollen gemeinsam mit nicht-indigenen Bewohnern ihrer Region eine bessere Zukunft gestalten

Foto: © Eliane Fernandes Ferreira

Im Land des Zuckerhuts brodelt es: Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff ist suspendiert, ein Minister nach dem anderen tritt zurück und Rio de Janeiro ruft kurz vor Beginn der Olympischen Spiel den Finanznotstand aus. Umso erfreulicher ist da die Ankündigung der Ashaninka im westlichen Brasilien, die ihr umweltpolitisches Engagement mit einem neuen Projekt verstärken wollen.

Weiterlesen „Brasilien: Eine Stimme der Vernunft im politischen Chaos“

Peru: Rückkehr einer Schreckensherrschaft für Indigene?

Die Tochter des ehemaligen Diktators Alberto Fujimori kandidiert mit guten Chancen am kommenden Sonntag für die Präsidentschaft.

„Hunderttausende indigene Frauen und Männer ließ die peruanische Regierung in den Neunziger-Jahren zwangssterilisieren. Diese werden sich nie mehr an Nachwuchs erfreuen können.“ Foto: Knut-Erik Helle via Flickr

Während der zehnjährigen Präsidentschaft Alberto Fujimoris fielen mehr als 300.000 indigene Frauen und Männer Zwangssterilisierungen zum Opfer. Der dafür verantwortliche Ex-Diktator Fujimori sitzt mittlerweile in Haft. Seine Tochter Keiko aber kandidiert am 10. April mit guten Chancen für die Präsidentschaft. Sie leugnet die Schuld ihres Vaters an dem grauenhaften Genozid.

Weiterlesen „Peru: Rückkehr einer Schreckensherrschaft für Indigene?“

Mapuche: Die Leidtragenden erneuerbarer Energien in Chile

Die Mapuche müssen wegen eines Wasserkraftwerkes um ihr Territorium und ihr kulturelles Erbe bangen.

Teresa Melín, Machi, spielt auf einer Cultrun, dem wichtigsten Mapuche-Instrument, während eines zeremoniellen Gebets. Foto: Tito Alejandro Alarcón Pradena via iStock

Wasser ist das Element des Lebens. Doch nun scheint genau dieses Element das Leben der indigenen Mapuche am Río Bueno in Chile zu bedrohen. Der norwegische Energielieferant Statkraft plant am Pilmaiken Fluss ein Wasserkraftwerk zu bauen, natürlich inklusive Staudamm. Die Mapuche müssen erneut um ihr Territorium und ihr kulturelles Erbe bangen.

Weiterlesen „Mapuche: Die Leidtragenden erneuerbarer Energien in Chile“

Peru: Indigene kämpfen mit bloßen Händen gegen Öl-Katastrophe im Amazonas

Bei zwei Pipeline-Unfällen verseuchten 5.000 Barrel Öl den Rio Chiriaco in Peru. Der verantwortliche Konzern Petroperú weist die Schuld von sich.

Das peruanische Paradies im Amazonas wurde durch 3.000 Barrel Öl verseucht. Die am Fluss Rio Chiriaco lebenden indigenen Gemeinschaften sind verzweifelt. Foto: mariusz kluzniak via Flickr

Leonardo DiCaprio ist für sein Engagement als Umweltschützer bekannt. Er plädierte in seiner Oscar-Rede für mehr Umweltschutz und twittert immer wieder über das Thema. So machte er kürzlich über den Online-Dienst auf die Pipeline-Unfälle im peruanischen Amazonas-Gebiet aufmerksam. Cian Hartung aus dem GfbV-Referat für indigene Völker erklärt, was dort passiert ist.

Weiterlesen „Peru: Indigene kämpfen mit bloßen Händen gegen Öl-Katastrophe im Amazonas“

Honduras: Wenn Widerstand lebensgefährlich wird

Es gibt Frauen, die bewusst ihr Leben für Menschenrechte oder Umweltschutz riskieren. Berta Cáceres war eine von ihnen.

Foto: Goldman Environmental Prize via Wikimedia Commons

Es gibt Frauen, die bewusst ihr Leben riskieren, wenn sie für das Recht ihrer Gemeinschaft auf Menschenwürde, eigenes Land, eine intakte Umwelt oder ungehinderte Ausübung ihrer Religion eintreten. Berta Cáceres war eine von ihnen.

Weiterlesen „Honduras: Wenn Widerstand lebensgefährlich wird“

„Wir kämpfen gegen den Klimawandel. Wir kämpfen für die ganze Welt!“

Indigene Umweltschützer fordern Climate Justice beim UN-Klimagipfel

Foto: Breno Machado via unsplash

Indigene Völker sind die Ersten, die die Folgen des Klimawandels zu spüren bekommen. Ob sie in der Arktis leben oder in den heißen Gebieten Afrikas, ob auf einer Pazifikinsel, im Regenwald Südamerikas oder im hohen Norden Schwedens. Sie alle fühlen die Klimaveränderungen. Indigene Umweltschützer aus aller Welt haben deswegen Hilferufe ihrer Gemeinschaften zum UN-Klimagipfel nach Paris gebracht.

Weiterlesen „„Wir kämpfen gegen den Klimawandel. Wir kämpfen für die ganze Welt!““

Chotas Traum

Zum World Humanitarian Day erinnern wir an Edwin Chota, der sein Leben geopfert hat für die Anerkennung der Landrechte seiner Asháninka-Gemeinde in Peru.

Foto: Tomás Muñita/International Rivers/Flickr

2009 haben die Vereinten Nationen zum ersten Mal den World Humanitarian Day eingeführt. Seitdem wird jedes Jahr am 19. August den Menschen gedacht, die ihr Leben dafür nutzen, sich für andere einzusetzen. So wie Edwin Chota, der sein Leben geopfert hat für die Anerkennung der Landrechte seiner Asháninka-Gemeinde in Peru.

Weiterlesen „Chotas Traum“