„Das Virus steckt uns an, aber die Ungleichheit tötet uns.“ – Slogan der 1. Mai – Kundgebung in Santiago de Chile

Autorin: Yvonne Bangert, Referentin für Indigene Völker

Bild: In der Bildmitte ist Alina Rodenkirchen bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Sprachenrechte. (Copyright Niels Keilhack GfbV)

Die Corona-Pandemie verschärft auch in Chile die sozialen und ethnischen Gegensätze. Allen voran haben die etwa eine Million Mapuche ganz besonders unter der Corona-Krise zu leiden. Alina Namunkura Rodenkirchen, ehrenamtliche Mapuche-Fachfrau der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und selbst Mapuche, lebt in Temuco, dem politischen Zentrum der Mapuche. Sie schickte uns Ende April diesen Stimmungsbericht, der leicht gekürzt wurde.

Weiterlesen „„Das Virus steckt uns an, aber die Ungleichheit tötet uns.“ – Slogan der 1. Mai – Kundgebung in Santiago de Chile“

Unser Jahr der indigenen Sprachen

Autorin: Regina Sonk, Referentin für indigene Völker

2019 war das Internationale Jahr der indigenen Sprachen: Ausgerufen von den Vereinten Nationen zur Sichtbarmachung und zum Schutz indigener Sprachen weltweit. Die rund 4.000 indigenen Sprachen stehen unter der akuten Bedrohung zu einem Großteil zu verschwinden. Ihre indigenen Sprecher*innen versuchen, ihre mündlich überlieferten Sprachen in Gesellschaften zu erhalten, die weder im Bildungssystem noch auf dem Arbeitsmarkt auftauchen.

Weiterlesen „Unser Jahr der indigenen Sprachen“

Australiens Aboriginals kämpfen um den Erhalt ihrer Sprachen und Identität

Bild: Steve Evans via Flickr.

Autorin: Judith Leona Bergkemper

In Cairns, gelegen im nördlichen Teil des Bundesstaates Queensland in Australien, stehe ich in einem kleinen Souvenirshop voller Instrumente, Boomerangs und Kunstwerke. Auf dem hölzernen Schild über dem Eingang steht „Aboriginal Culture & Arts“.

Weiterlesen „Australiens Aboriginals kämpfen um den Erhalt ihrer Sprachen und Identität“

Chile: Wenn die „Sprache der Erde“ verschwindet

In Chile kämpfen die indigenen Mapuche für den Erhalt ihrer Sprache Mapuzungun.

Foto: emesilva via iStock

Täglich benutzen wir sie, ohne uns dessen meist bewusst zu sein: unsere Muttersprache. Wir streiten und vertragen uns mit ihrer Hilfe, wir machen Witze und teilen uns unserer Umgebung mit. Doch nicht jeder Mensch auf der Welt hat das Glück, seine Muttersprache so selbstverständlich zu benutzen. So auch die indigenen Mapuche in Chile und Argentinien, die um den Erhalt ihrer Sprache kämpfen.

Weiterlesen „Chile: Wenn die „Sprache der Erde“ verschwindet“