Wahlgesetze in den USA benachteiligen Angehörige von Minderheiten

In den USA schließen Wahlgesetze vor allem Angehörige von Minderheiten aus. Sehr zum Vorteil für eine Partei.

Foto: Erik (HASH) Hersman via Flickr

Am 6. November 2018 finden in den USA die sogenannten Midterms statt. Diese Wahlen, bei denen ein Drittel der Senatoren, das gesamte Repräsentantenhaus, einige Gouverneure und die Parlamente der meisten Bundesstaaten neu gewählt werden, sind seit Wochen heiß umkämpft. Sowohl die Demokraten als auch die Republikaner stehen massiv unter Druck. Und der Wahlkampf hört in manchen Bundesstaaten nicht mal bei den Wahlgesetzen auf.

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Unterbrochen aber nicht abgebrochen: Der Widerstand gegen die Dakota Access Pipeline geht weiter

Baustopp bei der Pipeline: Was wie ein großer Erfolg aussieht, scheint vielleicht doch nur ein Spiel auf Zeit zu sein.

Foto: Dark Sevier via Flickr

Seit April 2016 protestiert der Standing Rock Sioux Tribe nahe der Kleinstadt Cannon Ball in North Dakota gegen den bereits begonnenen Bau einer Ölpipeline. Anfang Dezember hieße es, dass es nun einen vorübergehenden Baustopp geben solle. Was wie ein großer Erfolg aussieht, scheint vielleicht doch nur ein Spiel auf Zeit zu sein.

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Die Zeit läuft ab!

Präsident Barack Obama muss indianischen Bürgerrechtler Leonard Peltier jetzt endlich begnadigen

Foto: Entienou via iStock

Donald Trumps Wahl zum nächsten US-Präsidenten hat international für Wirbel gesorgt. Den Native Americans bereitet sie große Ängste. Viele von ihnen befürchten, dass ihre Rechte unter Trumps Präsidentschaft noch weniger respektiert werden. Außerdem ist Trump finanziell am Bauträger der Dakota Access Pipeline in North Dakota beteiligt, gegen die Native Nations aus den ganzen USA und ihre Unterstützer rund um das Reservat der Standing Rock Sioux protestieren. Und auch die Zukunft des indianischen Bürgerrechtlers Peltier sieht unter Trump düster aus. Eine Begnadigung durch Präsident Obama ist seine letzte Chance.

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Pine-Ridge-Reservat: Plakataktion für die Lakota in den USA

Das Pine-Ridge-Poster-Projekt ist eine Initiative des Fotographen Aaron Huey, mit der er die Öffentlichkeit auf die Situation der Indianer in South Dakota/USA aufmerksam machen möchte. Er hat in den letzten sechs Jahren das Leben der Lakota im Pine-Ridge-Reservat dokumentiert und beschlossen etwas gegen die katastrophalen Lebensumstände und die Diskriminierung zu unternehmen. Zusammen mit den Künstlern Shepard Fairey, der auch das „HOPE“-Plakat für Barack Obamas Präsidentschaftswahlkampf entworfen hat, und Ernesto Yerena, der sich unter anderem für die Rücknahme des Immigrationsgesetzes in Arizona einsetzt, hat Huey aus seinen Bildern eine Kampagne erarbeitet. Diese möchte er an Bushaltestellen und Plakatwänden in den gesamten Vereinigten Staaten zeigen.
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USA: Krebsverdacht bei Leonard Peltier erhärtet sich!

Indianischer Bürgerrechtler muss endlich in fachärztliche Behandlung!

März 2011

Das Verteidigerkomitee LPDOC des indianischen Bürgerrechtlers Leonard Peltier bittet in einem eindringlichen Appell erneut um Ihre Unterstützung. Schon seit mehr als einem Jahr besteht bei dem „Nelson Mandela“ der indianischen Bürgerrechtsbewegung Nordamerikas der Verdacht auf Prostatakrebs. Doch um jeden Schritt in Diagnostik und Behandlung müssen die Menschenrechtler mühsam kämpfen. Jetzt wurde endlich die längst überfällige Biopsie durchgeführt. Doch in dem Gefängnis von Lewisburg kann der Bürgerrechtler nicht fachärztlich behandelt werden. Wertvolle Zeit verstreicht. Bitte appellieren Sie mit Briefen oder per Fax an die US-Gefängnisbehörde Bureau of Prisons B.O.P. und bitten Sie darum, dass Leonard Peltier unverzüglich zur weiteren Diagnostik und Behandlung in die Federal Correctional Institution (FCI) Oxford/Wisconsin oder das Federal Medical Center (FMC) Rochester/Minnesota verlegt wird. Weiterlesen „USA: Krebsverdacht bei Leonard Peltier erhärtet sich!“

USA wollen indigene Bevölkerung ein halbes Jahrhundert nach Atomtests zur Rückkehr bewegen

frühere Operation (Operation Crossroads) auf Bikini-Atoll 1946_flickr_x-ray delta one.jpg
frühere Operation (Operation Crossroads) auf Bikini-Atoll 1946_flickr_x-ray delta one.jpg

Leseprobe aus: bedrohte Völker – pogrom Nr. 259, 2/2010

Von Birke Gerold

Am 1. März 1954 detonierte auf dem Bikini-Atoll im Pazifik die Wasserstoffbombe „Bravo“. Sie war die größte Bombe, die die USA je gezündet haben – und verursachte die bis dato schlimmste Strahlenkatastrophe auf amerikanischem Territorium. Überlebende auf dem nächstbewohnten Atoll Rongelap berichten von Erbrechen, Verbrennungen und Haarausfall. Viele ihrer Kinder wurden in der Folgezeit tot oder mit Missbildungen geboren. 30 Jahre nach dem Vorfall hatten 95 Prozent der damals lebenden Bevölkerung einen Schilddrüsentumor gehabt. Dennoch fordern die USA nun die Rückkehr der Menschen auf ihr Atoll.
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