Tourismus – Gefahr für Grönland?

Autorin: Sarah Brandmeier, Praktikantin im Indigenen Referat

Bild: Kai Voet van Vormizeele auf flickr; Ilulissar, Grönland 2018

Grönland hofft durch mehr Tourismus auf mehr Wohlstand und Unabhängigkeit von Dänemark. Doch der wachsende Wirtschaftszweig birgt nicht nur Vorteile für die Indigenen.

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China: Kritik und Nachfragen unerwünscht!

Autor: Ulrich Delius, GfbV-Direktor

„Fake News“ haben in Zeiten von Corona Hochkonjunktur: auch Staaten mischen eifrig dabei mit. Grund genug, wachsam zu sein. Die Europäische Union (EU) wollte es genau wissen und gab einen Bericht in Auftrag, der Missstände und Verantwortliche benennen sollte. Eigentlich sollte die Studie am Dienstag letzter Woche veröffentlicht werden. Doch daraus wurde nichts, denn die EU-Botschaft in Peking erhielt einen wütenden Anruf aus der chinesischen Staatsführung. Chinas Führung sei sehr verärgert, meinte der Anrufer nach Informationen der Nachrichtenagentur reuters und drohte bei Veröffentlichung mit ernsten Folgen für die Beziehungen zwischen der EU und China. 

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Von Kopenhagen über Luxemburg nach Barcelona: Katalanisches Wechselbad der Gefühle

Autor: Jan Diedrischen, GfbV-Bundesvorsitzender

Alfred Bosch (Mitte) Bild: Marc Puig i Perez

Alfred Bosch, der für auswärtige Angelegenheiten zuständige Minister der katalanischen Regionalregierung, erlebte am 18. Dezember während seines Besuchs in Kopenhagen ein Wechselbad der Gefühle. Im Gegensatz zu der katalanischen Delegation, die kurz zuvor in Berlin zu Gast war, gelang in der dänischen Hauptstadt unter anderem ein Gespräch mit dem Außenpolitischen Ausschuss des Folketings und auf Betreiben der Abgeordnete musste sich der zuständige dänische Minister äußern: Außenminister Jeppe Kofod (Sozialdemokrat) hatte drei Punkte in seinem Redemanuskript dabei, die er immer wieder in Variationen wiederholte: Spanien ist ein Rechtsstaat, das Unabhängigkeitsreferendum der Katalanen war verfassungswidrig, die grundlegenden Menschenrechte in Spanien sind gewährleistet.

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Kultureller Genozid: Was unternimmt Kopenhagen?

Autor: Jan Diedrichsen, GfbV-Bundesvorsitzender

Foto: uyghur_nur, twitter

Menschenrechte haben in den letzten Jahren in der internationalen Politik massiv an Bedeutung verloren, meint der Leiter des Kopenhagener Sekretariats der deutschen Minderheit in Dänemark, Jan Diedrichsen. Das zeigt vor allem der Fall der Uiguren in China.

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Luegner oder Leugner

Autor: Stephan Müller, Politikwissenschaftler

Bild: Peter Handke (Wikimedia Commons)

„Wer pro-serbisch ist, stellt sich nicht auf die Seite von Massenmördern und Kriegsverbrechern und wer Jugoslawien nachtrauert, indem er sich auf die Seite von Massenmördern und Kriegsverbrechern stellt, hat Jugoslawien nicht ganz verstanden.“

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Endlich frei: Oleg Senzow mit seiner Familie vereint

Bild: Antonymon (CC BY-SA 4.0) via Wikimedia

Autor: Jan Diedrichsen, Bundesvorsitzender der GfbV

Kiew und Moskau haben am Wochenende 70 Gefangene ausgetauscht. Unter den Freigelassenen ist auch der ukrainischer Filmregisseur Oleg Senzow. Der 43-jährige Aktivist wurde in Simferopol geboren und hat fast sein ganzes Leben auf der Krim verbracht.

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Warum will Trump Grönland kaufen?

Bild: Rita Willaert via Flickr.

Autor: Jan Diedrichsen, Bundesvorsitzender der GfbV

Ganz Grönland und Dänemark reiben sich heute morgen die Augen: Der amerikanische Präsidenten Donald Trump hat auf Twitter seinen Staatsbesuch in Kopenhagen, der in zwei Wochen stattfinden sollte, kurzerhand abgesagt. Der Hintergrund: Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen (Soz.) hatte das „Angebot“ des Präsidenten abgelehnt, über den Verkauf der weltweit größten Insel, Grönland, zu verhandeln. Mit dem Verweis, Grönland gehöre nicht Dänemark, sondern den Grönländern. Trump as always: Nach beleidigt, folgte die Absage des Besuchs. Die Königin und die erst kürzlich gewählte neue Regierungschefin in Dänemark haben nun unverhofft einen Tag ohne Termine im Kalender.

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Liquidierung des „Zigeunerlagers“: Gedenken mit Auftrag

Bild: Auschwitz I via Flickr.

Autor: Jan Diedrichsen, Bundesvorsitzender der GfbV; erschienen in der Tageszeitung „Der Nordschleswiger“

Rund 500.000 Sinti und Roma wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Auf Romanes heißt dieser Genozid Porajmos, was „Verschlingen“ bedeutet.

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Die Minderheiten Europas wollen endlich Taten sehen

Roman Roblek (Referent der FUEN), Judit Šołćina (Leiterin des Minderheitensekretariats der Minderheiten in Deutschland in Berlin), Melek Kırmacı Arık (Türkische Minderheit in Griechenland), Jan Diedrichsen (GfbV)

Autor: Jan Diedrichsen

Die Minderheiten in West-Europa schlossen sich vor 70 Jahren in einem europäischen Dachverband zusammen: Die FUEN wurde 1949 in Versailles gegründete. Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges wuchs der Verein und hat mittlerweile über 100 Organisationen als Mitglieder, in 32 europäischen Ländern. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) war zum Jubiläumskongress des Dachverbandes der autochthonen Minderheiten und Sprachgruppen eingeladen.

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„Frischer Schnee ist schwarz im Land der Schoren“

Was verbindet das Rheinland mit Südsibirien?

Bild: Tjan Zaotschnaja, Vladislav Tannagaschev und Dimitri Berezhkov demonstrieren bei der RWE-Jahreshauptversammlung 2016 gegen die Kohleimporte von RWE aus Südsibirien. Dort werden für den Kohleabbau indigene Gemeinschaften vertrieben.

Über 6.000 Kilometer liegen zwischen dem Rheinland und der Region Kuzbass in Südsibirien. Und doch gibt es Gemeinsamkeiten: In beide Regionen wird Kohle im Tagebau gefördert. Der Essener Energiekonzern RWE fördert Braunkohle in Deutschland und importiert Steinkohle aus Südsibirien. Gegen beides wächst der Widerstand.

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