Luegner oder Leugner

Autor: Stephan Müller, Politikwissenschaftler

Bild: Peter Handke (Wikimedia Commons)

„Wer pro-serbisch ist, stellt sich nicht auf die Seite von Massenmördern und Kriegsverbrechern und wer Jugoslawien nachtrauert, indem er sich auf die Seite von Massenmördern und Kriegsverbrechern stellt, hat Jugoslawien nicht ganz verstanden.“

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Freiheit für den „kurdischen Obama“

Bild: Niels Keilhack/ GfbV 2019

Selahattin Demirtas wird oft als „kurdischer Obama“ betitelt. Nun trifft sein Bruder Süleyman bei der GfbV auf Thomas Oppermann, Vizepräsident des Bundestags.

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Solibotschaft an den Hambacher Forst

Mitglieder der ehrenamtlichen Regionalgruppen der Gesellschaft für bedrohte Völker solidarisieren sich während der 50. Jahreshauptversammlung mit der STOP KOHLE – HAMBI BLEIBT- Bewegung.

Foto: Mitglieder der ehrenamtlichen Regionalgruppen der Gesellschaft für bedrohte Völker solidarisieren sich mit der STOP KOHLE – HAMBI BLEIBT- Bewegung.

Die Lage im Hambacher Forst hat sich vorerst entspannt. Doch der Protest gegen das Vorgehen des Energiekonzern RWE geht weiter. Auch die GfbV-Ehrenamtlichen Anke Konietzny und Tjan Zaotschnaja sind Teil des Protest. Und verbinden dabei Umweltschutz mit dem Schutz von indigenen Völkern. Jetzt haben sie gemeinsam mit schorischen Aktivisten eine Solibotschaft für den Hambacher Forst verfasst, die wir an dieser Stelle gerne abdrucken.

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„Frischer Schnee ist schwarz im Land der Schoren“

Was verbindet das Rheinland mit Südsibirien?

Bild: Tjan Zaotschnaja, Vladislav Tannagaschev und Dimitri Berezhkov demonstrieren bei der RWE-Jahreshauptversammlung 2016 gegen die Kohleimporte von RWE aus Südsibirien. Dort werden für den Kohleabbau indigene Gemeinschaften vertrieben.

Über 6.000 Kilometer liegen zwischen dem Rheinland und der Region Kuzbass in Südsibirien. Und doch gibt es Gemeinsamkeiten: In beide Regionen wird Kohle im Tagebau gefördert. Der Essener Energiekonzern RWE fördert Braunkohle in Deutschland und importiert Steinkohle aus Südsibirien. Gegen beides wächst der Widerstand.

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Ausgeliefert – Notizen zu einer Verhaftung

Es ist der Moment, in dem wir in unserer Menschenrechtsarbeit die Abgründe sehen.

Foto: woodstock via iStock [Symbolbild]

Es ist ein Anruf, eine Nachricht, ein persönlicher Kontakt. Es ist eine Verhaftung, ein Verschwundensein, ein Nichtwissen. Es ist der Moment, in dem wir in unserer Menschenrechtsarbeit die Abgründe sehen. Und in dem wir versuchen, alles in Bewegung zu setzen, was wir in Bewegung setzen können. Sarah Reinke, die langjährig bei uns als GUS-Referentin gearbeitet hat, beschreibt genau so einen Fall.

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Doğan Akhanlı: „Ich habe nicht geschwiegen und das hat den türkischen Staat geärgert“

Der Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist Doğan Akhanlı im Gespräch

Foto: Manfred Wegener (zugeschnitten)

Am Samstagmorgen wurde der deutsche Schriftsteller Dogan Akhanli, der sich für die Anerkennung des Völkermords an den Armeniern einsetzt, im spanischen Granada festgenommen. Die Türkei hat ihn mit einem Haftbefehl über Interpol suchen lassen. Es ist nicht die erste Festnahme des Schriftstellers. 1985 saß er bereits zwei Jahre im Gefängnis. 1991 floh er nach Deutschland ins Exil, nahm die deutsche Staatsbürgerschaft an. Dann wurde er 2010 bei der Einreise in die Türkei wieder verhaftet. Ein Urteil steht bis heute aus. Doch er lässt sich nicht einschüchtern. Michaela Böttcher interviewte ihn für die Ausgabe !100 Jahre Völkermord – 100 Jahre Leugnen“ (6/2014) der GfbV-Zeitschrift „bedrohte Völker – pogrom“. Aus aktuellem Anlass stellen wir den Artikel jetzt kostenlos auf unserem Blog zur Verfügung.

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Warum wird man IS-Kämpfer?

Hinter der religiösen Fassade der Organisation stecken häufig ganz andere Motivationen, sei es politischer, sozialer oder psychologischer Art.

Die Gründe, warum Menschen sich radikalislamistischen Gruppierungen wie dem IS anschließen, sind vielfältig. Denn hinter der religiösen Fassade der Organisation stecken häufig ganz andere Motivationen, sei es politischer, sozialer oder psychologischer Art.

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Ukraine/Russland: Chronik der Ereignisse im Oktober 2016

Sarah Reinke, unsere Russland-Spezialistin, dokumentiert auf unserem Blog seit September 2014 jeden Monat die Menschenrechtssituation in Russland und der Ukraine.

Foto: Peter Stanik via Flickr

Sarah Reinke, unsere Russland-Spezialistin und Leiterin des Berliner GfbV-Büros, dokumentiert auf unserem Blog seit September 2014 jeden Monat die Menschenrechtssituation in Russland und der Ukraine. Alle Chroniken im Überblick gibt es hier: Russland-Ukraine-Chronik

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Ukraine/Russland: Chronik der Ereignisse im September 2016

Sarah Reinke, unsere Russland-Spezialistin, dokumentiert auf unserem Blog seit September 2014 jeden Monat die Menschenrechtssituation in Russland und der Ukraine.

Foto: pixabay.com

Sarah Reinke, unsere Russland-Spezialistin und Leiterin des Berliner GfbV-Büros, dokumentiert auf unserem Blog seit September 2014 jeden Monat die Menschenrechtssituation in Russland und der Ukraine. Alle Chroniken im Überblick gibt es hier: Russland-Ukraine-Chronik

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Es reicht!

Ein junger Deutschkurde aus Bremen klagt über die Hetze türkischer Nationalisten im schulischen Alltag

Der Kurdenkonflikt beschränkt sich seit einiger Zeit nicht mehr nur ausschließlich auf die Türkei. Mittlerweile müssen Kurden und Angehörige von anderen Minderheiten sich auch in Deutschland Parolen von türkischen Nationalisten gefallen lassen. Dem jungen Deutschkurden Hakki Bayrak aus Bremen reicht es.

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