Verfolgung von Christ*innen in China: Der Fall der „Kirche des Allmächtigen Gottes“

Autor: Hanno Schedler, Referent im Referat für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung

Bild: Kirche des Allmächtigen Gottes.

Sophia Bai ist eine chinesische Christin. Sie ist Angehörige der „Kirche des Allmächtigen Gottes“ (KAG) und musste vor der Verfolgung durch die chinesische Regierung aus ihrer Heimat fliehen. Schätzungen zufolge leben in China 82 bis 130 Millionen Christ*innen. Nur ein kleiner Teil von ihnen ist in den fünf offiziell von der Kommunistischen Partei erlaubten Religionsgemeinschaften organisiert. Die Zahl der staatlichen Übergriffe verfünffachte sich zwischen 2017 und 2018.

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Brasilien: Ein Land befindet sich im religiösen Wandel

Autorin: Özge Özden, Praktikantin im Referat für Indigene Völker

Bild: Steve Martinez via Flickr.

Erneut sorgt Brasiliens Staatspräsident Jair Messias Bolsonaro für Schlagzeilen weltweit: Er ernannte vor kurzem den Anthropologen und evangelikalen Missionar Ricardo Lopes Dias zum neuen Leiter für den Bereich „Unkontaktierte Völker“ in der Indigenen-Behörde Funai. Demzufolge sollen über 100 freiwillig abschieden lebende indigene Völker Brasiliens unter seinem Schutz stehen. Dias arbeitete von 1997 bis 2007 für die „New Tribes Mission“.

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Smog in Sarajevo: Wenn das Atmen zur gesundheitlichen Gefahr wird

Autorin: Lena Röseler, Praktikantin im Referat für Genozidprävention und Schutzverantwortung

Die Meldungen über die starke Luftverschmutzung im Winter in Sarajevo werden mittlerweile zur traurigen Tradition: Trotz Warnungen der Vereinten Nationen (UN) geschieht nur wenig in Bosnien und Herzegowina, um der hohen Feinstaubbelastung entgegen zu wirken. Und das, obwohl die Lebenserwartung der Bevölkerung aufgrund der schlechten Werte bereits um 1,3 Jahre gesunken ist.

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Unser Jahr der indigenen Sprachen

Autorin: Regina Sonk, Referentin für indigene Völker

2019 war das Internationale Jahr der indigenen Sprachen: Ausgerufen von den Vereinten Nationen zur Sichtbarmachung und zum Schutz indigener Sprachen weltweit. Die rund 4.000 indigenen Sprachen stehen unter der akuten Bedrohung zu einem Großteil zu verschwinden. Ihre indigenen Sprecher*innen versuchen, ihre mündlich überlieferten Sprachen in Gesellschaften zu erhalten, die weder im Bildungssystem noch auf dem Arbeitsmarkt auftauchen.

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„In the Name of Confucius“: Eine Tour durch Deutschland

Autor: Noel Bronner, Praktikant im Referat für Genozidprävention und Schutzverantwortung

Gemeinsam mit der Tibet Initiative Deutschland (TID) haben wir eine Veranstaltungsreihe organisiert, in der wir in zehn Städten in ganz Deutschland den Film „In the Name of Confucius“ gezeigt haben. Für die Reihe hatten wir die kanadische Regisseurin des Dokumentarfilms, Doris Liu (zweite von links im Foto), nach Deutschland eingeladen. Thema dieser Veranstaltungen waren die sogenannte Konfuzius-Institute. Gemeinsam mit zahlreichen Gästen wie Margarete Bause (MdB), Frank Heinrich (MdB) und auch Vertreter*innen der Konfuzius-Institute entstanden spannende und kontroverse Diskussionen über den wachsenden Einfluss der chinesischen Regierung an deutschen Hochschulen.

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Kohle ist ein schmutziges Geschäft

Autorin: Yvonne Bangert, GfbV-Expertin für Indigene Völker

Bild: Fridays for Future via Flickr

Vom interkontinentalen Kohledeal zwischen Australien und Asien profitiert nur der indische Mischkonzern ADANI.

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Von Kopenhagen über Luxemburg nach Barcelona: Katalanisches Wechselbad der Gefühle

Autor: Jan Diedrischen, GfbV-Bundesvorsitzender

Alfred Bosch (Mitte) Bild: Marc Puig i Perez

Alfred Bosch, der für auswärtige Angelegenheiten zuständige Minister der katalanischen Regionalregierung, erlebte am 18. Dezember während seines Besuchs in Kopenhagen ein Wechselbad der Gefühle. Im Gegensatz zu der katalanischen Delegation, die kurz zuvor in Berlin zu Gast war, gelang in der dänischen Hauptstadt unter anderem ein Gespräch mit dem Außenpolitischen Ausschuss des Folketings und auf Betreiben der Abgeordnete musste sich der zuständige dänische Minister äußern: Außenminister Jeppe Kofod (Sozialdemokrat) hatte drei Punkte in seinem Redemanuskript dabei, die er immer wieder in Variationen wiederholte: Spanien ist ein Rechtsstaat, das Unabhängigkeitsreferendum der Katalanen war verfassungswidrig, die grundlegenden Menschenrechte in Spanien sind gewährleistet.

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„Ich wurde als Sklave geboren“

Autor: Jakob Faust, GfbV-Praktikant

Bild: Evgeni Zotov

Brahim Ramdhane wurde 1966 als Sklave geboren. Die Religion schreibt vor, wen Gott als Sklav*in geschaffen hat – und wen als Meister*in. Wie befreit man sich von solchen Ketten? Ketten, die laut Ramdhane nicht an Händen und Füßen befestigt sind, sondern im Kopf. In der Art zu denken. Wer nie etwas Anderes gekannt hat, der kann sich auch nichts Anderes vorstellen, der kann sich auch nicht selbst befreien. Ramdhanes Glück: Mit sechs Jahren besuchte er durch Zufall die Schule – diese Erfahrung half ihm, die Ketten zu brechen. Damit begann ein lebenslanger Kampf gegen die Herrschaftsverhältnisse in Mauretanien.

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Minderheiten in der Literatur: "There will be no surrender"

Autorin: Yvonne Bangert, Referentin für Indigene Völker

Ein Mensch, dem schon als Kind der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Ein Leben im freien Fall. So liest sich der Lebensbericht von Mitch Walking Elk (69), Cheyenne-Arapahoe, Musiker, Lehrer, Ex-Strafgefangener, Ex-Alkoholiker, Kämpfer in der Bürgerrechtsbewegung des American Indian Movement (AIM), Vater, Großvater, Ehemann, zumindest zu Beginn.

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Kultureller Genozid: Was unternimmt Kopenhagen?

Autor: Jan Diedrichsen, GfbV-Bundesvorsitzender

Foto: uyghur_nur, twitter

Menschenrechte haben in den letzten Jahren in der internationalen Politik massiv an Bedeutung verloren, meint der Leiter des Kopenhagener Sekretariats der deutschen Minderheit in Dänemark, Jan Diedrichsen. Das zeigt vor allem der Fall der Uiguren in China.

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