Über das Vergessen der eigenen Familiengeschichte

Bild: John Oxley Library, State Library of Queensland.

Autor: Robin Shakibaie

Trump empfängt den rumänischen Präsidenten Iohannis. Die Geschichte deutscher Minderheiten im Ausland birgt einen interessanten Blick auf Vergangenheit und Gegenwart.

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Liquidierung des „Zigeunerlagers“: Gedenken mit Auftrag

Bild: Auschwitz I via Flickr.

Autor: Jan Diedrichsen, Bundesvorsitzender der GfbV; erschienen in der Tageszeitung „Der Nordschleswiger“

Rund 500.000 Sinti und Roma wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Auf Romanes heißt dieser Genozid Porajmos, was „Verschlingen“ bedeutet.

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Kashmir: Unabhängigkeitstag und Opferfest unter Hochspannung

Bild: Occupied Kasmir via Wikipedia.

Autor: Robin Shakibaie, Referat für ethnische, religiöse und autochthone Minderheiten

Die Lage in Kaschmir spitzt sich zu: Der drohende Entzug des Autonomiestatus der Region, trübt das Opferfest vieler Muslime beidseits der Demarkationslinie.

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Verschwindenlassen: Familien bleiben in Machtlosigkeit und Angst zurück

Bild: Dying Regime via Flickr.

Autorin: Linda Fiene, GfbV-Referentin

Das deutsche Wort Verschwindenlassen (in Englisch: „enforced disappearance“) klingt harmloser, als es ist. Gemeint ist damit jedoch eine der gravierendsten Menschenrechtsverletzungen, die es gibt. Menschen systematisch verschwinden zu lassen, ist eine politische Praxis, um Gruppen oder der ganzen Bevölkerung das Gefühl der Sicherheit zu entziehen. Familien bleiben in Ungewissheit zurück und fühlen sich hilflos. Verschwindenlassen dient auch dazu, Macht zu demonstrieren und Gegner zum Schweigen zu bringen. Deshalb findet diese Methode in allen Teilen der Welt Anwendung.

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„Die Menschen haben gelernt, ihre Stimmen nicht mehr allzu laut zu erheben“

Von links: Tienchi Martin-Liao, Maira Haroon, Antonia März, Pan Yongzhong . Foto: Hanno Schedler / GfbV 2019

Ein Interview mit der Präsidentin des Unabhängigen Chinesischen P.E.N. Zentrums Tienchi Martin-Liao, geführt von Antonia März und Maira Haroon

Als Präsidentin des Unabhängigen Chinesischen P.E.N. Zentrums setzt Tienchi Martin-Liao sich für Meinungs- und Pressefreiheit in China ein und unterstützt verfolgte Autorinnen und Autoren. Herr Pan Yongzhong ist ebenfalls langjähriges Mitglied des P.E.N. Zentrums, hat sich in einem seiner Bücher intensiv mit dem chinesischen Zensursystem beschäftigt und engagiert sich in der chinesischen Demokratiebewegung. Wir haben mit den beiden über das Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens (Tiananmen) vom 4. Juni 1989 und dessen Auswirkungen auf die Menschenrechtslage im heutigen China gesprochen.

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Zuckerbrot und Peitsche im Sudan

Quelle: Nina R via Flickr

Autor: Ulrich Delius, GfbV-Direktor

Mit allen Mitteln versucht Sudans regierender Militärrat, die Protestbewegung für mehr Demokratie und Gerechtigkeit mundtot zu machen und zu zerschlagen. So wurden Internet und soziale Medien seit der blutigen Niederschlagung der friedlichen Protestbewegung am 3. Juni 2019 auf Anordnung der Behörden abgeschaltet. So soll die Mobilisierung für neue öffentliche Proteste und der Informationsaustausch in der Zivilbevölkerung erschwert werden. Es ist ein schwerwiegender Eingriff in die Meinungsfreiheit, der auch die Wirtschaft des ohnehin wirtschaftlich am Abgrund stehenden Landes schwer trifft. Denn jeder Tag der Internetsperre kostet Sudans Betriebe Millionen Euro, weil Handel, Banken und Industrie ohne Zugang zum Internet nicht effektiv arbeiten können.

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Die Minderheiten Europas wollen endlich Taten sehen

Roman Roblek (Referent der FUEN), Judit Šołćina (Leiterin des Minderheitensekretariats der Minderheiten in Deutschland in Berlin), Melek Kırmacı Arık (Türkische Minderheit in Griechenland), Jan Diedrichsen (GfbV)

Autor: Jan Diedrichsen

Die Minderheiten in West-Europa schlossen sich vor 70 Jahren in einem europäischen Dachverband zusammen: Die FUEN wurde 1949 in Versailles gegründete. Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges wuchs der Verein und hat mittlerweile über 100 Organisationen als Mitglieder, in 32 europäischen Ländern. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) war zum Jubiläumskongress des Dachverbandes der autochthonen Minderheiten und Sprachgruppen eingeladen.

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Die ILO-Konvention 169: Rechte indigener Völker

Foto: GfbV Schweiz 2019

Warum die Rechte indigener Völker schützen?

Weltweit gehören zwischen 350 und 440 Millionen Menschen rund 6.000 indigenen Völkern an. Dies entspricht vier bis fünf Prozent der Weltbevölkerung. In der Regel sind Angehörige heutiger indigener Völker die Nachfahren der ersten Bewohner*innen eines Gebietes. Sie verfügen über eigene Sprachen, Religionen, politische und soziale Institutionen sowie über spezifische kulturell definierte Modelle der Lebensführung.

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Der Dialog ist der Schlüssel #germandream

Quelle: Hanno Schedler/ GfbV

Autorin: Maira Haroon

Schlagzeilen wie „Demokratie auf dem Rückzug“ oder Videos wie vom Youtuber Rezo „Die Zerstörung der CDU“ sprechen vor allem die Jugend in Deutschland an. Sie können sich immer weniger mit Parteien identifizieren, die wesentliche Kernelemente unserer Demokratie sind. Die Schere zwischen Regierungspolitik und Jugendlichen wird immer größer- genau da setzt die Initiative #germandream an.

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An was denken Sie, wenn Sie „Syrien“ hören?

Quelle: Facebook.de/MarotaCity

Autorin: Maira Haroon

Leid? Mord? Zerstörung? Frieden und der nachhaltige Wiederaufbau eines Landes, welches Schauplatz eines achtjährigen brutalen Krieges ist, ist eine Mammutaufgabe.

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