UNESCO-Biosphärenreservat droht Zerstörung

Text: Beate Hunold

Tausende Touristen sind jedes Jahr zum UNESCO Biosphärenreservat Tasik Chini in Malaysia gereist, um mit dem Boot durch den Teppich aus pinken und weißen Lotusblüten zu fahren. Die einmaligen Landschaftsbilder kann man jetzt nur noch auf den Touristenwebsites bewundern. Heute gibt es keine Lotusblumen mehr auf Tasik Chini. Denn Tasik Chini liegt im Sterben.

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Malaysia: Die Temiar verlieren ihren Lebensraum

Text: Beate Hunold

Das indigene Volk der Temiar im Bundesstaat Kelantan im Norden der malaiischen Halbinsel wird immer weiter von Palmöl- und Gummiplantagen eingegrenzt und verliert damit ihre Lebensgrundlage.

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Malaysia: 5 Kilo Reis für eine Stimme

In Malaysia beschuldigt die Oppositionspartei PKR (People’s Justice Party) die Regierungskoalition Barisan Nasional (BN, National Front) im Bundesstaat Perak, Stimmen der indigenen Orang Asli zu kaufen.

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„Mut zur Ehrlichkeit“ im Kreislauf der Korruption

Text: Jessica Seyler

Im Rahmen der Berani Jujur(Mut zur Ehrlichkeit)-Kampagne schrieben und produzierten bekannte indonesische Musiker drei Monate lang Lieder, um diese am 9. Dezember 2012 in einem Album zu veröffentlichen. Der 9. Dezember ist nicht irgendein Datum, sondern der Internationale Anti-Korruptionstag. Vor neun Jahren fand an diesem Tag die Unterzeichnung der UN-Konvention gegen Korruption statt.

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Der Fall von Goma

Am vergangenen Dienstag (20.11.2012) wurde die ostkongolesische Provinzhauptstadt Goma von den Rebellen der M23-Bewegung eingenommen. Bereits einige Tage zuvor kam es in der Region zu erneuten Kämpfen, nachdem die kongolesische Regierung unter Präsident Kabila alle Verhandlungen mit Vertretern der M23-Bewegung abgebrochen hatte.

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Den Worten müssen Taten folgen

„Wer französisch spricht, spricht die Sprache der Demokratie und der Menschenrechte“

Dies war eine zentrale Aussage des französischen Staatspräsidenten François Hollande auf dem 14. Gipfel der Internationalen Organisation der Frankophonie (OIF) vom 13. bis zum 14. Oktober 2012 in der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa. Doch die Sprache der Demokratie und der Menschenrechte scheint in der kongolesischen Regierung eher eine Fremdsprache zu sein.

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Handspinnen für Frauen in Darfur

In Darfur leben immer noch viele Menschen in Flüchtlingslagern. Mit „HANDSPINNEN für bedrohte Völker“ unterstützt das langjährige GfbV-Mitglied Anke Culemann die vom Völkermord gebeutelten täglicher Gewalt ausgesetzten Frauen in Darfur. An den Förderverein der Gesellschaft für bedrohte Völker kann gespendet werden, wenn die hier eingestellte handgesponnene Wolle und andere textile Artikel gekauft oder gespendet werden. Dadurch wird den Kauf von Solarkochern finanziert, die es den Frauen ermöglichen, innerhalb der Lager die Mahlzeiten für die Familien zubereiten zu können. 20 Euro kostet ein Solarkocher und die Schulung für die Frauen. Anke Culemann hat mit ihrer Spendenaktion bereits Geld für 100 Solarkocher gesammelt, die dritte Spendenphase ist angelaufen. Das Ziel sind 50 weitere Kocher.

11-jährige in Pakistan der Blasphemie beschuldigt


Seit nun mehr als 14 Tagen befindet sich die 11-jährige Ramsha Masih in Untersuchungshaft im Adiala-Gefängnis in Rawalpindi, eine Stadt in der Nähe der pakistanischen Hauptstadt Islamabad.
Grund ihrer Inhaftierung am 17. August 2012 war die Beschuldigung eines Anwohners, einige Seiten eines Lehrbuches verbrannt zu haben, mit dem Kindern das Lesen des Korans beigebracht wird. Diese Seiten, auf denen einige Koranverse abgebildet gewesen sein sollen, befanden sich in einer Mülltüte, die das Mädchen verbrannte.

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Mauretanien verschließt die Augen vor dem Schicksal von Flüchtlingen im Land!

Dies betrifft allerdings nicht in erster Linie die mittlerweile über 64.000 Flüchtlinge aus Mali, die aufgrund der politischen Situation in ihrem Heimatland Zuflucht im Flüchtlingslager Mbéra suchen. Vielmehr geht es dabei um die rund 25.000 ehemaligen mauretanischen Flüchtlinge, die innerhalb von fünf Jahren im Rahmen eines Dreiparteienabkommens zwischen Mauretanien, dem Senegal und dem UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge zurück in ihre Heimat gebracht wurden.

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In Mauritania the practice of slavery still exists.


In Mauritania the practice of slavery still exists. It is a long standing, deep routed problem that is perpetuated to this day by those with power and influence.Image

2012 has seen a major effort to thrust the issue of slavery forward and into the face of those who perpetrate it. The Initiative for the resurgence of the abolitionist movement in Mauritania (IRA-Mauritania) recently challenged one of the major systems that keeps the practice alive in the country. They recently challenged the role of Islam with certain religious writings from the Law School of the Maliki school (one of the four legal schools of practice in Mauritania Sunni Islam), in which slavery is justified. In the controversial writings it is explicitly legitimised, that children of slaves are not considered „free“ to the world, and keep the slave status. Even if the mother is released, her child is still born a slave.

IRA president Biram Dah Abeid, a distinguished anti-slavery activist in Mauritania and widely respected for his important work in highlighting the continued existence of slavery in the country, lead a vigil with the burning of these books. These actions have caused great controversy in the Islamic world, but has also brought the issue to the fore and is being discussed.

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